Die Homo-Ehe zerstört die Gesellschaft, weil…

Christen, Konservative und Traditionalisten haben es in diesen Tagen nicht leicht in Deutschland. Nur mit viel Mühe können sie das Fundament unserer Gesellschaft, die Ehe zwischen Mann und Frau, verteidigen. Dafür erhalten sie viel Schelte und Kritik aus anderen Teilen der Gesellschaft. Ein Werbespot unter dem Titel „Die Homo-Ehe zerstört die Gesellschaft, weil…“ will deshalb Verständnis schaffen. Er kann ab sofort auf YouTube angeschaut werden: http://youtu.be/2kpCqtekimY.

Der Spot thematisiert Ängste, die bei Befürwortern der traditionellen Ehe vorherrschen. Es geht um Kinder, die echte Liebe von Mutter und Vater zu diesen, sowie das Leitbild der Familie aus Mann und Frau. Im Mittelpunkt des Clips steht deshalb eine ideale Kleinfamilie aus Mutter (Hausfrau), Vater (Ernährer der Familie) und ihrer süßen Tochter (mit Teddy). Als der Vater nach der Arbeit nach Hause kommt, muss er seiner Frau die traurige Nachricht mitteilen, dass die Homo-Ehe eingeführt werden könnte. Dies stürzt nicht nur die Frau, sondern vor allem die Tochter in Verzweiflung und Ungewissheit. Sie droht zur Leittragenden dieser irrsinnigen Vorstellung zu werden, dass zwei Männer oder zwei Frauen ein Familie mit adoptierten Kind gründen könnten.

Der Spot tritt für eine Minderheit der Deutschen ein: Nur 25 Prozent sind gegen das Ehegattensplittung für Homo-Paare

Der Spot(t) trägt jenen Menschen Rechnung, die sich aus nicht immer rational nachvollziehbaren Gründen für das traditionelle Leitbild der Ehe einsetzen. Sie sind laut dem ARD-Deutschlandtrend mittlerweile zur Minderheit geworden. Nur noch 25 Prozent der Deutschen sprechen sich beispielsweise für die besondere Bevorzugung der Mann-Frau-Ehe durch das Ehegattensplitting aus. Auch bezüglich der ablehnenden Haltung zur Adoption isolieren sie sich zunehmends.

Der Werbespot kommt ursprünglich aus den USA. Seine Botschaft wurde begeistert aufgenommen. Mehr als 250.000 Menschen klickten ihn innerhalb der ersten 24 Stunden an – Tendenz steigend. queerblick e.V. zeigt ihn nun mit offizieller Erlaubnis der Produzenten in untertitelter Version auch dem deutschen Publikum.

Text und Bilder stammen von „queerblick e.V.“